Dienstag, 7. Februar 2012

Kinderzimmerkunst in der Presse

Was habe ich mich gefreut, als ich zwei meiner Bilder in der aktuellen Ausgabe von Mein schönes Zuhause³ entdeckt habe! Erschienen sind sie in einem Special über schöne Dinge für's Kinderzimmer. Auch sonst dreht sich in dieser Ausgabe ganz viel um das Thema Kinder.




Montag, 6. Februar 2012

Ein neues Bild in Arbeit...

... und fertig gerahmt an der Wand.
Es ist ein bisschen kleiner als üblich, dafür ist mehr drauf. :-)

(Acryl und Buntstifte auf Papier, ohne Titel)

Freitag, 13. Januar 2012

ein Riesenpaket...

...hat uns heute erreicht. Vom Bilderrahmendealer. Da schlägt das Antiquitätenliebhaberherz gleich ein bisschen schneller. Mmmm

Dienstag, 25. Oktober 2011

Es wird Zeit für ein neues Bild

Und hier gibt's schon mal ein paar Ausschnitte. Die Arbeitsbedingungen haben sich ja mittlerweile etwas geändert... ständig versucht jemand den Pinsel zu kosten, man macht mehr Pausen und mit der Farbe landet auch jede Menge Sabber am Malerkittel. Aber es macht Spaß!


Mittwoch, 19. Oktober 2011

Zurück zu den kreativen Wurzeln

Eigentlich... ja eigentlich hab ich ja seinerzeit Modedesign studiert. Oder Bekleidungsgestaltung. So hieß das damals. Letztens habe ich mich daran erinnert und mal wieder Bekleidung gestaltet. Kinderbekleidung. Ganz viel. Fürs's Baby. Hosen, Hosen, Hosen und Mützen, sogar eine Decke war dabei. Wobei man die nicht wirklich anziehen kann.
Und dann... dann packte mich der Ehrgeiz und ein Winteranzug musste her. Mit Applikation und so.
Nach einer ausgiebigen Online-Shopping-Tour bei Dawanda hier und hier, sowie in echt im Stoffhaus Friedrichshain und bei Frieda Hain konnte es losgehen. Und hier ist er, der Winteranzug mit Inhalt (und Edgar Allan Poe-Applikation, Teddys kann jeder. ;))

Dienstag, 10. Mai 2011

Familienbett Vol. 1 oder auch Kopfteil DIY

Also dieser Artikel hat jetzt nur im weitesten Sinne etwas mit Kinderzimmerkunst zu tun. Um Kinder geht es aber... und um die Eltern ... und (schon wieder) ums Selbermachen.
Im Juli ist es nämlich soweit... dann sind wir zu viert.
Statt zwei drei Leuten werden voraussichtlich vier (mehr oder weniger große) Menschen ihre Nächte gemeinsam in ein und dem selben Bett verbringen.
Und da der Platz jetzt schon kaum ausreicht, weil der Kleinste von uns immer im rechten Winkel zu seinern Eltern schläft oder sich auch schonmal wie ein Uhrzeiger dreht haben wir beschlossen unser Bett von 180cm auf 300cm zu verbreitern. Das sollte erstmal reichen. (Hoffentlich)

Im Internet finden sich einige Informationen zum Thema Familienbett, meistens geht es um die Frage, ob man das jetzt machen soll/ darf/ muss oder nicht und/ oder ob schonmal jemand sein Kind im Schlaf überrollt hat. Wie bei fast allen Themen, die mit kleinen Kindern und deren Erziehung zu tun haben, sind die Fronten auch hier ziemlich verhärtet. Die einen finden es gibt nix Schöneres als morgens von einer sabberigen Hand im Gesicht geweckt zu werden, die anderen fürchten, dass ihre Kinder auch mit 18 noch ins elterliche Bett gekrochen kommen und zu psychosexuell gestörten Nesthockern werden.
Das möchte ich aber gar nicht weiter erörtern, wer will kann sich dazu hier, hier oder hier ein bisschen belesen.
Was mich mehr interessiert ist die praktische und optische Umsetzung eines solchen Vorhabens.
Die meisten Bilder, die ich im Netz zu diesem Thema gefunden habe zeigen entweder Familienbetten die viel schmaler sind als unser jetziges Bett oder hässliche Matratzenlager, im besten Fall hat jemand 2 Betten zusammengeschoben.
Wir haben beschlossen keine halben Sachen zu machen und uns das Bett selbst entworfen und konstruiert.
Nach wochenlangen "Wie machen wir's denn jetzt?" -"Keine Ahnung reden wir später drüber" -Diskussionen hatten wir dann letztendlich so eine Art Plan, genauer genommen sogar zwei, einen für's Bettgestell und einen für das Kopfteil.
Das sah dann so aus:

(Ihr dürft raten, welche Skizze dem Ingenieur und welche der Malerin zuzuordnen ist. Aber Vorsicht, der Schein trügt.)
Leider bestand mein Part bei den Arbeiten v.a. am Anfang bauchbedingt eher aus daneben sitzen und kluge Ratschläge erteilen. Später hab ich mich dann allerdings mit dem Tacker bewaffnet und das Polstern des Kopfteils übernommen.
Eine halbe Urlaubswoche hat's gebraucht, dann war das Familienbett fertig.
Und wenn ihr wissen wollt, wie man so ein Kopfteil selber macht, dann lest einfach hier weiter. Da gibt es die Anleitung, die natürlich für jede erdenkliche Bettbreite ganz einfach abgewandelt werden kann. Vielleicht wagt sich ja auch mal jemand an ein 4m breites Bett?

Familienbett Vol. 2 oder auch Kopfteil DIY

So... Hier gibt's nun also die Anleitung zum Selberbauen eines Bett-Kopfteils.

Eigentlich ist das gar nicht so schwer, vielleicht ein bisschen aufwendig, aber mit Platz, Zeit, Geduld und den richtigen Werkzeugen sollte das jeder hinbekommen.

Als allererstes braucht ihr eine Vorstellung davon, wie euer Kopfteil aussehen soll. Es empfiehlt sich, eine sehr genaue maßstabsgerechte Zeichnung anzufertigen, in der alle Maße ordentlich vermerkt werden. Das ist a) wichtig für die Planung eurer Materialeinkäufe und b) ist es die einzige Garantie, dass später auch alles passt.

Für unser Kopfteil gab es mehrere feste Maße, an denen ich mich bei meinem Entwurf orientieren musste:

a) die Bettbreite (300 cm)

b) die Gesamthöhe des Kopfteils (120cm) (bzw. 110cm, wg. Matratzenüberstand)

c) die Außenhöhe des Kopfteils (60cm) (bzw. 50cm, wg. Matratzenüberstand)

Eigentlich wollte ich das Kopfteil noch etwas höher haben, war aber durch die vorgegebene Stoffbreite des Polsterstoffes (145cm) sehr eingeschränkt. 120cm + 2x 12,5cm Stoffzugabe ist schon sehr sehr grenzwertig. 15cm sollte der Stoff auf jeder Seite normalerweise mindestens überstehen.

Auch die Außenhöhe sollte nicht zu niedrig sein. Das sieht sonst einfach nicht schön aus. Am besten ihr spielt ein bisschen mit den Proportionen auf dem Papier, solange bis euch euer Entwurf gefällt.

Ist die grobe Form erstmal festgelegt, geht es an die Positionierung der Knöpfe. In unserem Fall gibt es 5 Knopfreihen mit einem Abstand von 20cm zueinander. Auch der Abstand zwischen den Knöpfen in einer Reihe beträgt 20cm. Achtet darauf, die Knöpfe um die Hälfte versetzt zur angrenzenden Reihe anzuordnen. (siehe Skizze)

Sind die Knöpfe alle eingezeichnet, muss man sie nur noch zählen. Wir kamen auf 53 Stück.

Und damit sind wir auch schon bei der Einkaufsliste für das Projekt (Die eingeklammerten Werte beziehen sich auf unseren Verbrauch und können individuell angepasst werden.)

- Knöpfe zum selbst beziehen (53 Stück, wir haben die Knöpfe in einem Geschäft beziehen lassen, sieht einfach schöner aus)

- Polsterstoff (145cm breit, 400cm Länge)

- Polsterwatte 300g/m² , 150cm breit (400cm)

- Schaumstoffplatten 5cm RG25 (2 Platten 120cm x 200cm)

- MDF-Platte(n) für das Grundgerüst (bei uns waren das 4 Stück 16mm stark [sehr dick, die Hälfte hätte auch gereicht], da es keine 300cm x 120cm breiten Platten gab, bzw. diese auch ein bisschen schwer zu transportieren gewesen wären. Zudem wird es schön symetrisch, wenn man die eingezeichneten Kurven später nur an der Mittellinie spiegeln muss.)

außerdem:

- einfache, aber stabile Plastikknöpfe

- eine lange, laaaaaaaange Nadel, unsere war 9 cm lang und immer noch viel zu kurz

- reißfestes Garn (z.B.Sterngarn, oder Knopflochgarn)


- Lochplatten und selbstschneidende Schrauben um die MDF-Platten (beidseitig!) zu verbinden

- Metallschiene für die Wandhalterung

- Abdeckplane (um den Stoff zu schonen)

- Schleifpapier

- doppelseitiges Klebeband


Folgende Werkzeuge werden benötigt:

- Stichsäge

- Bohrmaschine

- Akkuschrauber

- Elektrotacker

- evtl. eine Nähmaschine

Und ganz wichtig:

Mindestens ein starker Mann muss immer griffbereit sein (Das Teil ist unglaublich schwer)


Weiter geht's mit Teil 3...